Kriterien für „Bekommt das
Kind genügend Milch?“
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6 – 8 nasse Stoffwindeln
oder
5 – 6 nasse Wegwerfwindeln in 24 Stunden
(Vergleich: Geben Sie 2 – 4 Esslöffel Wasser auf eine Windel – das ist „nass“!)
Nach 6 Wochen verringert sich allerdings die Windelanzahl auf 4 – 5/5 – 6, aber
mit mehr Urin pro Windel, weil das Kind seltener,
aber mehr Urin lässt.
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2 – 5mal Stuhlgang in den ersten 4 – 6 Wochen (oder noch öfter „Kleckse“)
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8 – 12 Stillmahlzeiten innerhalb von 24 Stunden (allermindestens 6)
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heller Urin mit mildem Geruch
Sehr verlässliche Anzeichen, dass ein Kind gut gedeiht (somit also genügend
Muttermilch
bekommt) sind diese:
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Die Haut des Babys sollte weich und elastisch sein. Wird die Haut
zusammengekniffen, sollte sie sofort wieder ihr normales
Aussehen annehmen. Wenn die Haut eingedrückt wird, sollte sie wieder zum Normalzustand zurückkehren und nicht eingedrückt
bleiben. Die Schleimhäute der Augen und des Mundes sollten
feucht und rosig sein.
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Ein fröhliches, an seiner Umwelt interessiertes Baby, das eine gute
Muskelspannung hat und sich normal entwickelt
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Am ersten bis zweiten Tag nach der Geburt sind eine bis zwei nasse Windeln am
Tag normal. Vom dritten bis vierten Tag an
sollte die Anzahl der nassen Windeln und der Darmentleerungen zunehmen, bis das Baby mindestens sechs nasse Windeln und
mindestens zwei größere Darmentleerungen pro Tag hat. Sobald ein Baby älter als sechs Wochen ist, ist es bei manchen
gestillten Babys normal, wenn sie
seltener Stuhlgang haben.
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Ab dem dritten oder vierten Lebenstag sollte das Baby anfangen, mindestens 113
bis 227 Gramm pro Woche oder 454 Gramm
pro Monat zuzunehmen. Die Gewichtszunahme soll vom niedrigsten Gewicht, nicht vom Geburtsgewicht ausgehend, berechnet
werden.
Bekommt das Baby nicht genügend Milch, sind z.B. folgende Zeichen "Warnsignale":
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Teilnahmslosigkeit,
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Schläfrigkeit,
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kraftloses Schreien,
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nachlassende Spannkraft der Haut (stehende Hautfalten),
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Mundtrockenheit, trockene Augen,
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eingesunkene Fontanelle (die weiche Stelle am Schädel),
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Fieber.